Schlusswort

publiziert 12.12.2016

 

 

Sie sind durch, mit der Lektüre. Schwerer Tobak, sicher. Aber wenn sie nur einige wenige Punkte zur Kenntnis genommen und für sich bestätigt haben, dass der Vorschlag gut ist, dann sollten sie dem Volksantrag beitreten.

 

Jedermann sollte sich beim Entscheid, beizutreten, darüber bewusst sein, dass er alleine nichts ausrichten, nichts entscheiden kann. Genauso, wie auch ich alleine keine Veränderung erwirken kann. Das können wir nur, wenn wir uns zusammenfinden, weil wir von Richern gelinkt worden sind, weil wir sonst Probleme mit der Staatsgewalt haben, weil wir "Reichsdeutche", Nazi sind?

 

Egal, warum jemand dem Volksantrag beitritt: Im Ergebnis, wenn dieser erfolgreich ist, werden Veränderungen anstehen. Entweder weil die gegebenen Damen und Herren Abgeorndeten wenigstens hier oder dort einen Vorschlag nur schlecht als unsinnig abqualifizieren können. Zum Beispiel die Einführung des Grundgesetzes. Oder weil diese Damen und Herren alles als absurd bzeichnen, sodern sie den Antrag überhaupt kommentieren

 

Der Volksantrag und die erzielten Beitritte stellen im Grundsatz nur das Ergebnis einer Art Meinungsumfrage dar, ist ein Spiegel der Meinung der Bürger von BW, was sie von dieser Staatsgewalt halten. Werden wir von der Staatsgewalt in ihren Entscheidungen mitgenommen, oder abgehängt? Werden wir ordentlch und fair behandelt, oder werden wir gelinkt. Widerfährt uns Gerechtigkeit? Ich habe meine Zweifel. Allein wenn ich daran denke, dass der Bildungsbereich offenbar eine dauerhafte Art von Versuchskaninchen ist - mal so, mal so, dann nochmal anders. Dabei nippelt die Qualität ab, wie aus der aktuellen Pisa-Studie problemlos für Jedermann erkennbar ist. Die Lehrer wundern sich nicht, aber die Regierung und ihre Vasallen im Landtag.

 

Für mich stümpern Politiker nur so vor sich hin, missbrauchen ihre Macht, die ihnen durch willfährige Parteigenossen gewährt ist, die in den Landtagen und Bundestag immer das unterstützen, was von einem Regierungsmitglied als Sau durch das Land getrieben wird. Auf Bundesebene als Beispiel die Kfz-Maut für Ausländer. Jeder darf mal, auch wenn nur blinder Aktionismus betrieben wird. Hauptsache die Partei bleibt in aller Munde, wird als Macher dargestellt, obwohl das was sie macht, ggf. nur der pure Müll ist und Geld kostet. Unser Geld.

 

In diesem Sinne, entscheiden sie, ob sie oder ob sie nicht - meinen Volksantrag unterstützen.

 

Ihr Hans-Joachim Zimmer